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Manie.. und danach...

Ich denke mal, dass ich durchaus Manie-ähnliche Zustände kenne. Euphorie auf jeden Fall.

Und genau das macht mir in meinem Leben jetzt einen Strich durch die Rechnung. Rückblickend würde ich sagen, das hat schon die ganzen letzten 11, 12 Jahre mich und mir nahestehende Menschen beeinflusst - oft negativ. Und ich habe bewusst und unbewusst meine Lieben abgewertet und verletzt, weil ich das Gefühl der Enttäuschung, diesen schönen Zustand nicht mehr haben zu können, auf sie projiziert habe, als ob sie daran schuld wären, dass ich mich nicht mehr so großartig fühle, dass sie mir nicht das geben können, was ich mir einst erträumte.

Jetzt ist es eher so, dass ich mich alles andere als toll fühle. Ich bin dauer-unruhig, habe wenig Selbstvertrauen, jage fast ständig den Glücksgefühlen hinterher, meine Laune schwankt wie das Wetter und schaukelt sich auch schnell mal zu starker Wut hoch. Ich bin nahe daran, mir selber (mit Alkohol, etc.) Schaden zuzufügen, um die Berechtigung, einen triftigen Grund zu haben, Therapie oder andere Hilfe zu bekommen, ohne Schuld zu sein, ohne alles selber machen zu müssen, ohne Verantwortung übernehmen zu müssen - so nach dem Motto: das sind alles nur Neurosen, und ich bin an allem selber schuld, ich bin ja jetzt erwachsen und sollte es besser wissen, eigentlich geht es mir ja noch schweine-gut und was mach ich so einen Lärri?

Achtung, achtung! Nicht alles wörtlich nehmen, was ich im letzten Absatz geschrieben habe. Es ist frei von der Leber geschrieben, mit viel Kindlichkeit und Versorgt-werden-wollen. Ich will mir auch keine Alkoholvergiftung holen. Trinke eh sehr wenig, vetrage es nicht gut, mag es meistens auch nur in Gesellschaft, weil's schmeckt und ein bisschen zum Locker-werden Zum Runter-kommen trinke ich Kaffee - hört sich paradox an, ist aber so.

Auf jeden Fall kenne ich fast keine Vorfreude mehr, und kann mich nur noch an den wenigsten Dingen so richtig erfreuen.. das ist irgentwie traurig vielleicht ist es wirklich so, dass ich, wie eine Freundin? vermutet, unterschwellig depressiv bin?? 

Ich versuche, so gut ich kann, mein Ding zu machen - das, was mir Freude bringt. Ab wann fängt es an, super-egoistisch zu werden, bzw. anderen Mensche zu schaden? Und was ist nur das Phänomen, dass ich mit meinen Plänen halt die Pläne Anderer in Frage stelle, die auch nur ihr Ding machen wollen, und mich dann für egozentrisch halten??

 

12.11.13 10:14, kommentieren

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Jobsuche

Gar nicht so leicht, mich - systematisch - an die Suche nach einem Job zu machen, wenn man, wie ich, soviel Chaos im Kopf hat.

Chaos auch äußerlich, in meiner Wohnung. Die Papiere müssten seit Jahren wieder einmal sortiert werden, und leeider sind auch meine Bewerbungsunterlagen in einem katastrophal unordentlichen Zustand..

Dafür schreibe ich hier auch - unter anderem - um meine innere Unordnung zu sortieren, und mich, wo es eben nötig ist, zu strukturieren.

Hatte mir neulich schon einmal - aber erstmal nur im Kopf - eine Liste gemacht, wo ich mich überall, haupsächlich initiativ bewerben will.

 

Jetzt eine schriftliche Aufstellung:

Museen (was will ich da dann überhaupt machen??)

Kunstprojekte mit psychisch Erkrankten sowie Behinderten - auch gerne Büroarbeit in dem Bereich 

Seniorenheime - dort im Cafe mitarbeiten, evtl. doch eine einjährige Ausbildung zur Altenpflegehelferin machen (mag halt gerne Menschen "betüddeln" - finde ich auch voll ok, solange ich sie nicht sozusagen entmündige)

Bewerbung im Kunst- und Kreativ-Einzelhandel, sowie in Bioläden.

 

So, das muss erst einmal reichen.

Ich glaube, das Problem ist nicht, dass ich nichts finden würde (auch wenn andere das immer total negativ sehen) sondern dass mein Selbstvertrauen ganz schön im Keller ist

We will see...

 

 

12.11.13 08:50, kommentieren